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CardOS-Karten & Profile.

CardOS-Karten produzieren, personalisieren und in deine Anwendung integrieren. Vergleiche Versionen, lies die V6-Spezifikation und plane Profile, Kryptografie und Middleware mit unserer Entwicklung in Deutschland.

Produktion, Personalisierung & Entwicklung in Deutschland.

Team bei einer Besprechung in einem modernen Büro

Dein Einsatz. Dein Kartenprojekt.Illustrative Darstellung

Plattform
Natives Smartcard-OS
Versionen
V6.0 / V6.1 / V8 PQC
Anbindung
Kontakt, kontaktlos, DI
Unsere Leistung
Produktion bis Integration

Welche CardOS-Version?
Der Unterschied zählt.

V6 ist eine konkret dokumentierte Plattform. Die Herstellerübersicht führt daneben weitere Generationen. Für einen Neuaufbau und für eine Bestandsanlage können deshalb unterschiedliche Versionen sinnvoll sein.

CardOS-Generationen: technische Einordnung statt pauschalem Versionsversprechen
VersionEinordnungFür dein Projekt
V5.0Kontaktbasierte ältere PlattformAls genau benannten Bestand behandeln; aktuellen Beschaffungs- und Ablösestatus prüfen.
V5.3 / V5.3 DIBestandsplattformen; Kontakt- und DI-Ausführungen unterscheidenVorhandene Karte, Middleware und konkrete Ausführung erfassen.
V5.4 DI / IoTUnterschiedliche Karten- und Secure-Element-AusführungenIoT-Schnittstellen nicht mit einer gewöhnlichen DI-Karte gleichsetzen.
V5.5 DIEnterprise-Ausführung; Herstellervergleich bezeichnet sie als nicht zertifiziertKeine Zertifizierung von V5.4 oder V6 auf V5.5 übertragen.
V5.6 USBSecure-Element-Ausführung für FIDO2-Token mit USB / kontaktloser SchnittstelleTokenform und Einsatz getrennt von einer gewöhnlichen Druckkarte spezifizieren.
V6.0SLC52GDA448; Multiapplikations- und SignaturkonfigurationenV6.0-Datenblatt plus konkrete Konfiguration als Ausgangspunkt.
V6.1SLC52GDA448; weiterentwickelte V6-Ausführung mit eigenem DatenblattModule, Konfiguration und Nachweise anhand des V6.1-Stands prüfen.
V8 PQCTEGRION / SLC27GDA; ML-KEM und ML-DSA, EACv2Eigenes Migrations-/PQC-Projekt; Verfügbarkeit und Zertifizierungsstand aktuell belegen.

Abgleich am 23.10.2026: Herstellerübersicht, V6.1-Datenblatt und V8-PQC-Datenblatt. Konkrete Lieferbarkeit und freigegebene Konfiguration separat bestätigen.

CardOS V6.0.
Die Technik im Detail.

Die wichtigen Merkmale stehen hier auf der Seite. Rechts daneben siehst du, welche Entscheidung sie für euren Kartenaufbau und die Integration auslösen.

CardOS V6.0Herstellerdatenblatt · PDF · 4 Seiten
CardOS V6.0: Herstellerdaten und Bedeutung für die Projektplanung
BereichTechnische AngabeWas wir daraus planen
BetriebssystemCardOS V6.0, nativ; durch Packages erweiterbarKartenprofil und Erweiterungen vor der Initialisierung definieren.
ControllerInfineon SLC52GDA448, Integrity Guard / SOLID FLASHDen konkreten Hardware- und OS-Stand gemeinsam festhalten.
AnwenderspeicherCa. 104 kByte laut V6.0-DatenblattDateien, Schlüssel und Zertifikate benötigen ein geplantes Speicherbudget.
KontaktISO/IEC 7816; T=1Leser, Treiber und APDU-Verhalten in der Zielumgebung testen.
KontaktlosISO/IEC 14443 A/B; T=CL; NFC Tag Type 4Kontaktlosbetrieb, Antenne und Endgeräte passend zur Ausführung prüfen.
Symmetrische VerfahrenAES-128/192/256, AES-CMAC; auch 3DESVerfahren und Betriebsmodus nach Sicherheitsanforderung wählen. Eine verfügbare Legacy-Funktion ist keine Empfehlung.
Asymmetrische VerfahrenRSA bis 4096 Bit; ECC bis 521 Bit; RSA-/ECDSA-SignaturenKurve, Schlüssellänge und Signaturprofil mit PKI und Anwendung abgleichen.
HashfunktionenSHA-224/256/384/512; auch SHA-1Das konkrete zulässige Profil festlegen; Legacy-Algorithmen nicht ungeprüft einsetzen.
PACE und eID-ProtokollePACEv2 mit DH/ECDH; GM, IM, PACE-CAM; BAC, EACv1, AA, RIBenötigte Protokolle, Rollen und Mapping-Verfahren ausdrücklich spezifizieren.
KommunikationExtended-Length-APDUs; bis zu vier logische KanäleBefehlslängen, Kanäle und Fehlerfälle im Integrationstest berücksichtigen.
ZugriffsschutzPIN-/Schlüsselobjekte, Access Rules, Secure MessagingLebenszyklus, Rechte, PIN-Regeln und geschützte Übergabe planen.
LieferformKontakt, kontaktlos oder Dual Interface; Module bzw. Karten nach AusführungNicht jede Modul-/Schnittstellenkombination ist derselbe bestellbare Artikel.

Grundlage: V6.0-Datenblatt des Herstellers, Stand 2023, abgerufen am 23.10.2026. Angaben gelten für die beschriebene Plattform; der verfügbare Anwendungsspeicher und Funktionsumfang hängen von der angebotenen Konfiguration ab.

PACE verbindet.
Kryptografie schützt.
Das Profil entscheidet.

Für die Entwicklung sind das unterschiedliche Ebenen. Wer sie sauber trennt, kann Leser, Karte und Anwendung gezielt spezifizieren.

PACE / Verbindungsaufbau
Der vereinbarte Protokollablauf schafft die Grundlage einer geschützten Kommunikation. V6.0 nennt DH/ECDH und die Mapping-Verfahren GM, IM und PACE-CAM. Welche Variante gebraucht wird, bestimmt das freizugebende Profil.
RSA / ECC / Kryptofunktionen
Diese Verfahrensfamilien werden etwa für Signaturen oder Schlüsselfunktionen eingesetzt. Schlüssellänge, Kurve und Rolle müssen zu Anwendung, Zertifikatsprofil und der konkreten Plattform passen.
Profil / Daten und Rechte
Dateien, Objekte, PIN-Regeln und Zugriffsbedingungen geben der Karte ihre Aufgabe. Die Entwicklung muss festlegen, wer welche Inhalte lesen, ändern oder verwenden darf und was im Verlust- oder Ersatzfall passiert.
KarteOS + Kartenprofil
LeserSchnittstelle + Befehle
AnwendungMiddleware + PKI

Schematischer Integrationsweg, kein vollständiger kryptografischer Protokollablauf.

V6.1 und V8 PQC.
Bewusst einordnen.

Eine höhere Versionsnummer ersetzt keine Migrationsplanung. Die passende Plattform ergibt sich aus den benötigten Funktionen, dem Bestand und eurem Prüfziel.

V6.1: eigener Stand, eigene Freigabe.

Das V6.1-Datenblatt beschreibt ebenfalls SLC52GDA448 und ca. 104 kByte Anwenderspeicher.

Es nennt unter anderem COM10.8 und S-MFC8.8 als DI-Modulvarianten sowie MCS8 für kontaktlose Medien. Der OS- und Modulstand gehört deshalb ausdrücklich in die Spezifikation.

Für die Signaturkonfiguration führt der Hersteller RSA mit 2048/3072/4096 Bit sowie NIST- und Brainpool-Kurven auf.

Für eure Anwendung werden Kurve, Zertifikatsprofil und zugehöriger Nachweis konkret abgeglichen.

V6.1-Datenblatt lesen

V8 PQC: eine neue technische Basis.

Das 2026 veröffentlichte Datenblatt nennt Infineon TEGRION / SLC27GDA, ML-KEM und ML-DSA sowie EACv2.

FIDO2 und OpenPGP werden als optionale Packages beschrieben. Speicher und angebotene Ausführung werden am konkreten Chipartikel festgelegt.

Im Text wird die EAL5+-Zertifizierung noch als laufend bezeichnet.

Für ein Angebot prüfen wir den aktuellen Nachweisstand und die benötigte Konfiguration. Die Zertifizierung einer älteren CardOS-Plattform wird nicht auf V8 übertragen.

V8-PQC-Datenblatt lesen

Die Karte ist der Anfang.
Integration macht sie nutzbar.

CardOS API ist eine eigene Middleware-Produktfamilie.

Sie verbindet die Karte mit Standardanwendungen, beispielsweise für Anmeldung, Verschlüsselung oder Signaturen. Versionsstand, Lizenz und Clientumgebung gehören zum Projektumfang.

CardOS API: Plattformen, Schnittstellen und Integrationsprüfung
UmgebungIntegrationswegIm Projekt prüfen
WindowsCardOS API mit Minidriver / Microsoft Base CSPClientversion, Zertifikatsnutzung und den vorgesehenen Anmeldeablauf testen.
LinuxPKCS#11 über passende CardOS APIDistribution, Architektur und die aufrufende Anwendung konkret benennen.
macOSPKCS#11 sowie CryptoTokenKit nach ProduktstandNative Anwendungen und eingesetzte Middlewareversion gemeinsam prüfen.
Lizenz & BetriebMiddleware wird separat bereitgestellt und lizenziertKarte, Software, PKI, Ausgabeprozess und Support als getrennte Leistungspositionen vereinbaren.

Herstellerdatenblatt CardOS API. Die hier beschriebenen Standards sind keine pauschale Freigabe jeder Software-/Kartenkombination.

Ein Nachweis braucht einen Geltungsbereich.

Der Hersteller beschreibt für V6.0/V6.1 unter anderem EAL4+- und Signaturkonfigurationen.

Für euer Projekt werden evaluierter OS-/Hardwarestand, Anwendungsprofil und Ausgabeprozess gemeinsam abgeglichen. Eine bedruckte Karte, eine Managementsystem-Zertifizierung oder ein einzelner Algorithmus bestätigt allein keine qualifizierte Signaturlösung.

Die konkrete Plattform ist die Grundlage.

CardOS ist eine Betriebssystem-/Plattformfamilie mit versionsabhängigen Eigenschaften.

OS, Controller und unterstützte Bibliotheken müssen gemeinsam spezifiziert werden. Eine allgemeine Funktionsliste ist keine Zusage für jeden Kartenartikel.

PACE, Signatur und Kryptografie einordnen.

PACE beschreibt eine gesicherte Verbindungsaufnahme.

RSA und ECC sind kryptografische Verfahrensfamilien. Rollen, Protokollvariante und konkrete Funktionen müssen zum OS-/Controllerstand und zur Anwendung passen.

Profile und Applets sauber trennen.

CardOS-Profile, Packages und native Integration sind nicht pauschal frei ladbare Java-Card-Applets.

Applet-Entwicklung erfolgt auf einer dafür passenden Plattform. Wir definieren den Leistungsumfang vor der Implementierung und Abnahme.

Deine Auswahl.
Klar beschrieben.

CardOS-Karten & Profile: Ausführung und Projektanforderungen
SpezifikationBenötigte AngabeErgebnis
PlattformOS-Version, IC und SchnittstelleFreigegebene Kombination
AnwendungIdentifikation, Signatur oder anderer autorisierter ZweckAnwendungsprofil
KommunikationAPDUs, Middleware und BackendIntegrationsbeschreibung
KryptografieFunktionen, Schlüsselrollen und ProtokolleVereinbarter Sicherheits-/Datenaufbau
AbnahmeTestgeräte, Daten und PrüffälleTestkarten und Abnahmeprotokoll

Konkrete Ausführung, Verfügbarkeit, Leistungsumfang und Freigabe werden für dein Projekt bestätigt. Technische Merkmale beziehen sich auf die jeweils angebotene Version.

Was wird daraus?
Deine Anwendung.

Technik und Produktion werden dann sinnvoll, wenn sie im Alltag funktionieren. So kann dein Projekt aussehen.

Team bei einer Besprechung in einem modernen Büro

Sicher am Arbeitsplatz anmelden.

Eine Mitarbeiterkarte kann Sichtausweis und kryptografisches Identifikationsmedium verbinden.

Für den logischen Zugriff planen wir Zertifikatsprofil, Leser und Clientanwendung zusammen. Der Aufdruck eines Namens ist dabei ein eigener Produktionsschritt.

Dokumente mit definiertem Profil signieren.

Lege fest, welche Signatur benötigt wird und welche Anwendung sie aufruft.

Kartenkonfiguration, PIN-Verhalten, Zertifikat und zugehöriger Ausgabeprozess müssen zusammenpassen. Eine qualifizierte Anwendung benötigt die dafür passenden Nachweise.

Bestehende Ausweislandschaft weiterentwickeln.

Erfasse vorhandene Betriebssystemstände und Nutzergruppen, bevor du wechselst.

Mit Testkarten lassen sich Anmeldung, Ersatz und Sperrung im tatsächlichen Betrieb prüfen, ohne die ganze Serie vorab zu bestellen.

Damit es
zusammenpasst.

Drei Punkte, die wir vor der Umsetzung mit dir klären.

Dein Projekt beschreiben
Dein Zielsystem
Betriebssystem, Middleware, Leser, Anwendung und benötigte Schnittstelle erfassen.
Dein Kartenprofil
Dateistruktur, Schlüsselrollen, Zertifikate, PIN-Regeln und Lebenszyklus definieren.
Deine Abnahme
Testfälle, Konfiguration, Versionsnachweise und benötigte Übergabedokumente vereinbaren.

Dein Ergebnis.

Ein abgestimmter Kartenaufbau, ein dokumentiertes Profil und Testkarten für eure tatsächliche Umgebung. Erst die bestätigte Ausführung geht in die Serie.

Leistungsumfang abstimmen

Quellen & Einordnung.

Weiterführende Hersteller- bzw. Fachinformationen. Inhaltlich geprüft am 23.10.2026; aktuelle Version und konkreter Geltungsbereich werden vor einem Auftrag abgeglichen.

Gute Karten
beginnen hier.

Mit eigenem Design oder optionalem Grafikservice. Erzähl uns, was du vorhast.

Projekt unverbindlich anfragen Ohne Verpflichtung. Auch ohne Design-Datei.

Deine Fragen.
Klare Antworten.

Zehn wichtige Antworten für dein Kartenprojekt.

Welche technischen Daten hat CardOS V6.0?

Das V6.0-Datenblatt nennt den Infineon SLC52GDA448 mit ca. 104 kByte Anwenderspeicher, Kontakt-/Kontaktlos-Ausführungen, AES bis 256 Bit, RSA bis 4096 Bit und ECC bis 521 Bit. Die konkrete Karte wird mit Profil, Modulen und Schnittstellen spezifiziert.

Ist CardOS V6.0 die einzige aktuelle Version?

Nein. Die Herstellerübersicht führt auch V6.1 und V8 PQC. V6.0 bleibt eine klar dokumentierte Projektplattform; die geeignete Version richtet sich nach Anwendung, Bestand und konkreter Freigabe.

Was unterscheidet V6.0 und V6.1?

Beide Datenblätter nennen die SLC52GDA448-Plattform. V6.1 hat ein eigenes Datenblatt und eine teilweise andere Modul-/Lieferformbeschreibung. Funktionsumfang und Zertifikatsbezug werden je OS- und Konfigurationsstand geprüft, nicht pauschal gleichgesetzt.

Was bietet CardOS V8 PQC?

Das Herstellerdatenblatt beschreibt eine TEGRION-basierte Plattform mit ML-KEM und ML-DSA sowie EACv2. Es bezeichnet die EAL5+-Zertifizierung im Text noch als laufend. Aktueller Zertifizierungsstand, Artikel und benötigte Packages müssen vor einem Angebot belegt werden.

Was bedeutet PACE bei CardOS?

PACE dient dem gesicherten Verbindungsaufbau. V6.0 nennt DH/ECDH und verschiedene Mapping-Verfahren. RSA und ECC sind dagegen kryptografische Verfahrensfamilien; sie beantworten eine andere Frage als das Verbindungsprotokoll.

Ist CardOS eine Java-Card-Laufzeit?

CardOS ist ein natives Betriebssystem mit Profilen und Packages. Frei ladbare Java-Card-Applets benötigen eine dafür geeignete Java-Card-Plattform. Wir trennen diese Entwicklungsebenen in der Projektspezifikation.

Wie wird eine CardOS-Karte am Arbeitsplatz genutzt?

Über einen geeigneten Leser, eine passende Middleware und die vorgesehene Anwendung. CardOS API bietet je Plattform unter anderem Minidriver-/Base-CSP-, PKCS#11- und CryptoTokenKit-Integration. Softwareversion und Lizenz sind separat zu klären.

Ist jede CardOS-Karte automatisch für qualifizierte Signaturen geeignet?

Nein. Entscheidend sind die konkrete evaluierte Konfiguration, ihr Nachweis und der gesamte Ausgabe-/Signaturprozess. Ein allgemeines Herstellerdatenblatt oder eure gewählte Druckgestaltung bestätigt das nicht.

Welche Leistungen übernimmt ecocard im CardOS-Projekt?

Wir verbinden Kartenproduktion, Layout und Personalisierung mit dem vereinbarten Kartenprofil, der technischen Codierung und eigenen Entwicklungs-/Integrationsleistung in Deutschland. Testkarten, Prüfprotokolle und Dokumentation werden im Auftrag definiert.

Was braucht ihr für die erste technische Anfrage?

Anwendungsziel, gewünschte oder vorhandene CardOS-Version, Schnittstelle, Leser-/Clientumgebung, Planmenge und gewünschte Liefergegenstände. Private Schlüssel, PINs und produktive Personendaten gehören nicht in das öffentliche Formular.